STORY

„Ich bin unvermeidbar.“

Mit Hilfe der sechs Infinity-Steine hat Thanos ein neues, dunkles Zeitalter eingeläutet. Fünfzig Prozent allen Lebens wurden mit nur einem Fingerschnippen ausgelöscht. Zurück bleibt eine Welt, die vor der Herausforderung steht, sich neu zu entwickeln. Während die einen noch in Schockstarre versetzt sind, sehen andere die Chance, eine bessere Welt zu erschaffen.

Storyline | Timeline

INPLAY

Im Mai 2018 vollzog Thanos den Blip, zerstörte kurz darauf die Inifinity-Steine, um sein Werk zu besiegeln. Die Regierung und relevante Konzerne arbeiten Hand in Hand, um die allgemeine Lage zu stabilisieren. Die Bevölkerung wird aufgefordert in die Großstädte zu ziehen, da nur dort eine einigermaßen konstante Energieversorgung gewährleistet werden kann.

Inplay: August / September 2018

Wetter in New York: 20°C - 29°C

WERDE TEIL ...

... dieses postapokalyptischen Marvel-Zeitalters und entscheide, welche Rolle du in dieser Geschichte spielen wirst.

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Verfasste Forenbeiträge

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  • #1350

    Infinity
    Administrator

    BLACKLIST VOM 05.05.26

    Clint Barton (User Dani) – Yet another Sin City Night
    Clint Barton (User Dani) – Home in those messy fights

    Gelöschte Charaktere

    Joaquin Acosta (auf eigenen Wunsch)
    Steve Rogers (auf eigenen Wunsch)

    #1338

    Infinity
    Administrator

    Dieser Mister Nylund war wirklich bescheiden. Steve glaubte keine Sekunde, dass die Politiker des Weißen Amerika je verzweifelt genug sein konnten, einen Mann mit Schuppen zu engagieren, wenn der nicht wenigstens ein Raumschiff bauen konnte.
    Also ja. Verdammt guter Hausmeister.
    Steve war froh, dass die Schule scheinbar noch funktionstüchtig war. Der Verlust so vieler Schüler und vermutlich auch Lehrer, war ja bereits zu erwarten gewesen, angesichts dieser beispiellosen Tragödie. Es war niemand davongekommen. Egal wie viel Geld, egal wie viel Macht. Wie viele Staaten lagen dort draußen im Chaos, weil es ihr Oberhaupt erwischt hatte? Natürlich hatte es auch Mutanten getroffen…
    „Ich bin froh zu hören, dass zumindest die Folgeunfälle Sie verschont haben. In der Innenstadt war es weniger schön. Fahrzeuge, Schiffe, Hubschrauber. Es gab hunderte Unfälle, Folgeverletzungen und -tote.“ Krankenschwestern die einfach verschwanden, als sie ein lebenswichtiges Medikament verabreichten. Mütter, deren Babys aus den sich auflösenden Armen zu Boden gefallen waren. Die bettlägerige Frau, deren Mann nicht mehr wiederkam und die bis zu ihrem qualvollen Ableben vergeblich um Hilfe gerufen hatte. Schiffe, deren ganze Mannschaft schwer verletzt worden war, weil der Steuermann verschwunden war. Dasselbe galt für Flugzeuge, wobei es hier natürlich nicht bei Verletzungen geblieben war. Die Schule in Westchester hatte in dieser Hinsicht – so unpassend sich das Wort angesichts der Umstände anhörte – Glück gehabt. Dass die Mutanten zudem noch die Muße fanden, da rauszugehen und zu helfen – in welcher Weise auch immer – fand Cap unglaublich bewundernswert. Es war definitiv etwas, woran die Avengers im Augenblick dringend arbeiten mussten. Tony, ja sicher, der stürzte sich in Arbeit. Doch während er sich in den Augen der anderen in scheinbar sinnlose Ideen verrannte und Natasha kurz vor Aufgabe stand, war hier dieser Fremde, der einfach mal casual fragte, ob er denn helfen konnte. Cap hatte angebissen. Tatsächlich hatte er nur wenig Interesse an Nylunds Kenntnissen als Hausmeister oder Elektriker – auch wenn diese sicher beeindruckend waren. Doch es war die Gelegenheit, das zu tun, was er die ganze Zeit vorgehabt hatte. Eine Gelegenheit für Zusammenarbeit. Für ein Netzwerk, das mehr umspannte als lediglich die zerrütteten Avengers und ihre spärlichen Verbündeten.
    „Wissen Sie, Jake, ich glaube, das ist eine gute Idee“, sagte Steve nachdenklich. „Wir alle wollen helfen, aber in dieser neuen Welt ist es wichtig, sich gegenseitig den Rücken freizuhalten. Was halten Sie von einer kleinen Unterredung in einem gemütlicheren Setting?“

    #1337

    Infinity
    Administrator

    Hoffnung macht dich nicht satt.
    Er hatte erwartet, dass sie zu einer Art Pep-Talk ansetzen würde und hatte sich bereits darauf vorbereitet, mehrere Minuten auf Durchzug zu schalten. Er konnte das nicht brauchen. Doch es kam anders. Nein, sie stimmte ihm zu. Irgendwie jedenfalls. Doch so leicht schien sie nicht aufzugeben, nein. Sie schien es sich auf die Fahne geschrieben zu haben, ihn zu fixen. Ihn zu retten von der Straße und seinen eigenen dummen Entscheidungen. Aber da gab es nichts mehr zu retten. Joaquin wusste genau, in welche Richtung ihn die Weichen des Lebens gesetzt hatten. Weitere Weichen würde es nicht geben. So war das nun einmal.
    „Hören Sie, ich weiß zu schätzen, was Sie hier machen. Aber der Zug ist abgefahr’n, okay? Also… ich würd das hier jetz gern zu Ende machen…“
    Joaquín schulterte den Sack, um ihn zu den anderen zu schleppen. Es war kaum zu ertragen. Wieder anfangen zu hoffen, nur um den nächsten Arschtritt zu kassieren. Er wusste genau, wo seine Zukunft lag. In irgendeiner Gosse, vermutlich erschossen. Das Leben war noch nie fair gewesen. Es würde jetzt nicht damit anfangen.
    Er setzte den Sack ab und reichte mit der Hand von innen in seine Jacke. Es war eine Instinkthandlung, die er mehrmals pro Stunde vollführte. Aus Gewohnheit, nur um zu prüfen, ob es noch da war. Dieses alte zerknitterte Foto von Mom. Schon mehrfach geklebt. Außer Sicht seiner Gastgeberin gönnte er sich einen kurzen Blick. Zur Schule, zur Uni. Genau das hätte Mom auch gewollt, dachte er verbittert. Doch sie war nicht mehr. Im Gegensatz zum Rest der Menschheit war seine Welt schon vor dem Snap zerbrochen.

    #1323

    Infinity
    Administrator

    Während er schuftete, redete Miss Therapeutin weiter. Und sie fand klare Worte. Schwachsinn, wie schmeichelhaft. Es klang beinahe einfach, wie sie vom Abschluss sprach oder von Arbeit. Doch kannte sie ihn? Hatte sie miterlebt, was er erlebt hatte? Und trotzdem erlaubte sie sich ein Urteil.
    Doch was sollte er ihr sagen? Betrachtete man die Sache von außen, schien es wirklich einfach zu sein. Früher, da hatte sowas möglich ausgesehen. Machbar. Er hatte Wissenschaftler werden wollen. Und dann Superheld. Hatte Dinge tun wollen, die kein anderer tun konnte. Doch Tatsache blieb, dass Joaquin schon lange nicht mehr glaubte, dass aus ihm je etwas anderes werden würde, als ein kleiner Gangster. Dazu war zu viel passiert. Und er hatte zu wenig Vertrauen – in sich, in andere -, um je etwas anderes zu denken. Sein Blick verdunkelte sich, als er an den Tag dachte, an dem seine Mutter nicht mehr heimgekommen war. An die schlimme Zeit im Fürsorgesystem. An die Straße. Wie viele faire Chancen waren da wohl dabeigewesen? Nun, er schlug sich durch, irgendwie. Es musste ja irgendwie weitergehen. Etwas versöhnlicher sagte er jedoch:
    „Klar, Sie haben wohl Recht… Auch, wenn ich denke, dass jetzt im Augenblick wohl gar keiner seinen Abschluss machen wird.“ Die grundlegende Infrastruktur war völlig im Eimer. Da hatten die Leute sicher andere Sorgen als Unizulassungen. Und ‚ehrliche Arbeit‘? Wer wollte einen Typen wie ihn haben? Heute hatte er seine Kräfte besser im Griff, aber früher war es vorgekommen, dass er sich hin und wieder unabsichtlich entladen hatte. Wäre ihm sowas auf’m Bau passiert, was hätte das wohl für Folgen gehabt? Und außerdem…
    „Es macht einfach… müde. Zu hoffen, meine ich…“ Warum er ihr das sagte, wusste er selbst nicht. Er wusste nur, dass es erschöpfte. Wie viel einfacher war es, sich einfach damit abzufinden, wie die Dinge nun einmal liefen.
    Keine Sekunde unterbrach er die Arbeit. Er füllte die Säcke und schleppte sie weg. Er war keiner, der sich drückte. Nun… Außer vielleicht vor der Wahrheit.

    #1322

    Infinity
    Administrator

    Die Argumente waren nicht von der Hand zu weisen. Natürlich hatte er aus genau diesem Grunde Natasha mitschicken wollen, doch möglicherweise war es effizienter, sie allein loszuschicken. Dass Bruce sich dieser Mission nicht gewachsen fühlte, war vor dem Hintergrund vermutlich verständlich. Er nickte langsam. Genauer würden sie die Angelegenheit wohl später planen. Doch immerhin wurde die Idee nicht sofort abgelehnt, auch wenn Tony sich der weiteren Diskussion enthielt.
    Die Unterhaltung endete. Der offizielle Teil zumindest. Und Natasha? Sie wirkte erschöpft, ähnlich wie er selbst sich fühlte. Doch Steve lächelte, denn anders als sie wertete er das Gespräch wenigstens als Teilerfolg.
    „Wann war es je anders?“, scherzte er in Bezug auf die Arbeit, die vor ihnen lag. „Ich für meinen Teil bin froh darüber. Dass wir Arbeit haben heißt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Natasha. Wir haben unsere Aufgaben und das ist gut. Und Tony… Nun, immerhin war er dabei. Das kann funktionieren, wenn wir uns gegenseitig helfen. Es gibt Dinge, die nur er tun kann. Er und vielleicht Bruce. Ich denke, wir und Pepper müssen darauf achten, dass er sich nicht übernimmt. Aber… eines nach dem anderen. Ich bin dir dankbar, dass du das Gespräch möglich gemacht hast.“
    Waren damit alle Probleme erledigt? Natürlich nicht. Der Kampf fing gerade erst an. Und der von Natasha erwähnte Berg an Arbeit würde nicht kleiner werden. Es galt immerhin, eine ganze Welt aufzuräumen und vor dem totalen Kollaps zu bewahren. Das Mysterium um die Diebstähle bei Tonys Firma mochte da anmuten wie ein Staubkorn im Wind. Doch war Stark Industries in dieser sterbenden Welt ein stabilisierender Faktor. Die Firma und natürlich ihr Boss, der sich jetzt auf keinen Fall in den Burnout arbeiten durfte.
    „Nun, ich denke, ich mache mich auch direkt an die Arbeit.“ Seufzend erhob sich Steve und wusste doch ganz genau, dass der Druck auf Natashas Schultern nicht geringer geworden war. Im Grunde wollte er nichts mehr, als sich zurückzuziehen und allein zu sein, mit einem Tee und seinen Gedanken. Sich der Erschöpfung hingeben und tagelang schlafen. Doch Natasha so zu sehen, da brachte er es nicht übers Herz, aufzugeben. Wenn die Lage selbst ihn schaffte, würde sie womöglich völlig daran zerbrechen.
    „Einen Schritt nach dem anderen, Natasha. Wir können nicht alles auf einmal reparieren. Aber das heute war ein wichtiger erster Schritt.“ Ob vor oder zurück, das war noch nicht ganz klar. Aber immerhin bewegten sich die Dinge. Das war auch etwas…

    #1310

    Infinity
    Administrator

    Er wusste nicht, ob er Marrow mit der Abfuhr nicht womöglich sogar beleidigt hatte. Er fand es sehr nett, dass sie sich seine Sichtweise anhörte, doch ein ums andere Mal hatte er das Gefühl, sie zu langweilen oder sich anzuhören wie ein alter Kerl, der anderen ein Ohr abkaute, obwohl ihm längst niemand mehr zuhörte. Die Leute unterschätzten häufig, dass er ebenso ein ängstlicher und dämlicher Mensch war, wie der ganze Rest von ihnen. Ebenso froh für Ratschläge, ebenso anfällig für Fehler und Reue. Er war bis heute überzeugt davon, dass der Widerstand gegen das Abkommen und sein Einstehen für Bucky das Richtige gewesen waren. Doch Tony den wahren Grund für den Tod seiner Eltern zu verschweigen, war das Falscheste gewesen, was er je getan hatte. Der Wunsch, zwei Freunde zu schützen, hatte alles zerstört. Und die Risse verheilten mehr als schlecht.

    Unterdessen erreichten sie das Ende der Tunnel und den Beginn eines neuen. Schienen führten an seinem Grund entlang. Staunend lauschte der Captain den Ausführungen seiner Begleitung.
    „Ihr seid ja wirklich einfallsreich, das will ich dir mal sagen“, kam es von ihm. Die Morlocks hatten sich die Unterseite New Yorks wirklich zu Eigen gemacht. Keine Art und Weise, wie er auf Dauer unterwegs sein wollte, doch effizienter als er anfangs gedacht hatte. Den Kommentar mit der Polizei ließ er stehen. Die armen Jungs hatten auch wirklich manchmal Grund, Angst zu haben. Er dachte da an einen gewissen schönen Tag im Jahre 2012 zurück…
    Sie warteten im Tunnel auf die anfahrende Bahn, gerade außerhalb der Lichter der U-Bahnstation. Da waren präzise Sprünge nötig.
    „Das ist eine ziemlich gefährliche Sache. Habt ihr da nicht viele Verletzte?“, fragte er leise. Eine U-Bahn hielt in der Station. Die Menschen stiegen ein und Steves Körper spannte sich an. Präzise Sprünge bekam er hin. Und Marrow klang, als habe sie das schon tausendmal gemacht. Trotzdem machte er sich Sorgen. Er konnte einfach nicht anders.

    #1305

    Infinity
    Administrator

    Ach-du-Scheiße.
    Als sie gesagt hatte ‚ein paar Säcke schleppen‘ hatte er nicht diesen Wust an Arbeit erwartet, den er nun vor sich sah. Ein gigantischer Haufen Dreck. Sehr große Säcke. Ja, er war irgendwie’n Typ, aber seine Stärke hatte doch bislang eher in der Denkarbeit gelegen, statt in Muskelschmalz. FUCK!
    Er ließ sich sein Entsetzen nur kurz anmerken. Joaquin war keiner, der gern Schulden hatte und immerhin hatte er seine Unterstützung schon zugesagt. Er suchte nach einem Schlupfloch. Ob ihn die Alte vielleicht verkohlt hatte, aber leider hatte sich aus ihren Worten nichts schließen lassen, dass es ein einfacher Job gewesen wäre.
    Und so fügte sich der junge Gangster in sein Schicksal, legte Hemd und T-Shirt ab – es war schließlich Sommer – und machte sich an die Arbeit. Wieso hatte er sich darauf nochmal eingelassen? Ach ja, Hunger…
    Schließlich kam der Moment, auf den er gewartet hatte. Und nicht in guter Hinsicht. Nein, seine Gastgeberin wollte reden. Gott, immer war da irgendwer, der es sich auf die Fahne schrieb, ihn retten zu wollen. Das war hier wohl auch nicht anders, nur leider konnte er jetzt schlecht die Biege machen. Vielleicht wusste sie das ja und hatte deshalb bis jetzt damit gewartet? Wie perfide…
    „Das MIT gibt Ausreißern und Schulabbrechern kein Stipendium“, antwortete er daher bloß, ohne von der Arbeit aufzusehen. Zielsicher, auch wenn’s verdammt in den Rücken ging, schippte er Schaufel um Schaufel in den Sack, von einer grimmigen Befriedigung erfüllt durch die harte Arbeit. „Und gerade jetzt im Augenblick müssen die Leute eben sehen, wie sie durchkommen. Hilft einem nichts, klug zu sein, wenn dabei keine Kohle rumkommt.“
    Zynische Weltansicht, aber sicher nicht unzutreffend.

    #1297

    Infinity
    Administrator

    Es war im ersten Moment merkwürdig, sich mit einem Echsenmenschen zu unterhalten wie mit einer völlig normalen Person. Dann musste sich Cap daran erinnern, dass Mister Nylund eine völlig normale Person war. Mit Schuppen. So waren Mutanten eben. Womöglich war es eher bemerkenswert, dass das Serum ihm diese Kräfte verliehen, doch seinen völlig menschlichen Körper und sein Aussehen bewahrt hatte. In vielen Fällen schien es ganz anders zu laufen.
    „Die Ehre ist ganz meinerseits, Mister Nylund. Es freut mich, Sie kennenzulernen.“ Er gab dem Mutanten die Hand und betrachtete den Rucksack, welchen er dabei hatte und bei dessen Inhalt es sich wohl um ein Ersatzteil handelte. Dass das Xavier-Institut Dienste bereitstellte, war ihm neu. Umso überraschender war jedoch die offensichtliche Tatsache, dass diese Dienste offenbar angenommen wurden. Mutanten hatten es nicht leicht auf der Welt, davon konnten die Morlocks ein Lied singen. Hatte wirklich erst die Apokalypse kommen müssen, damit die Bevölkerung sah, welchen Nutzen diese Leute bringen konnten? Und dass sie die gleiche Daseinsbereichtigung teilten wie alle anderen?
    „Wenn man Sie dafür hierher beordert hat, müssen Sie ein verdammmt guter Hausmeister sein“, scherzte Cap, der sofort daran dachte, dass der Typ ein wahnsinnig guter Elektriker sein musste, wenn man ihn einem lokalen vorgezogen hatte. Womöglich war der Einfluss dieses Professor Xavier dafür verantwortlich. Von dem hatte er nämlich bereits einiges gehört. „Ich für meinen Teil freue mich über Ihr Hilfsangebot sehr. Diese Stadt kann weiß Gott so viel Unterstützung gebrauchen, wie es nur geht. Obwohl das wohl für den Rest der Welt auch gilt… Sagen Sie, wie ist die Lage an Ihrer Schule?“
    Eigentlich eine dumme Frage, dachte er sich betreten, doch war sie das, was dieser Tage am meisten interessierte, denn sie führte oftmals zu Hilfsangeboten, weitergehenden Unterhaltungen und Informationen. Außerdem… welches andere Thema gab es noch…?

    #1275

    Infinity
    Administrator

    Manchmal fragte sich Steve, ob dieses neue Avengers-Team – die Post-Trauma-Avengers – ihm überhaupt richtig zuhörten, wenn er etwas sagte.
    Das fing schon bei Bruce an, der sich mit Händen und Füßen gegen eine Aufgabe stemmte, von der Steve sich wirklich Mühe gegeben hatte, ihm zu erklären, dass sie seinen Verstand und nicht seine grünen Muskeln erforderte. Er brauchte jemanden, der die Begeisterung dieses Jungen für Technik ansprach, ohne ihm gleich zu vermitteln, was für ein Loser er war – womit Bruce eindeutig vor Tony auf dem ersten Platz für diesen Job stand. Aber… sei’s drum, dachte er. Es half nichts, wenn Bruce sich das nicht zutraute.
    Und Natasha? Sie zog erneut seine Bemühungen in Zweifel, freundlich zu den Nachbarn zu sein. Tony hingegen sah seinen Standpunkt schon richtig.
    „Es geht nicht um ein funktionierendes Netzwerk. Es geht darum, alten Freunden, die genauso leiden wie der Rest der Welt, eine Hand zu reichen. Ihnen zu zeigen, dass wir noch da sind. Wir müssen wissen, auf wen wir uns noch verlassen können und gleichzeitig zeigen, dass man sich auf uns verlassen kann. Sich auf unsere Probleme konzentrieren, ist ein Luxus, den im Augenblick keiner wirklich hat. Und es führt gefährlich nah ans Einigeln. Dass der volle Avengers-Service nicht machbar ist, ist klar. Aber Signale wie die Rückkehr nach New York bringen alle nichts, wenn wir nicht auch bereit sind, ihnen Taten folgen zu lassen.“

    Plötzlich verabschiedete sich Tony. Er hatte zwar schon früher damit gerechnet, doch nicht gerade dann, wenn sie tatsächlich so etwas wir Fortschritte zu machen schienen. Quälend langsame und kleine Fortschritte. Doch immerhin schien er soweit mit allem an Bord zu sein.
    „Dann… bis später…“, sagte er zu dem nunmehr leeren Platz, nachdem er perplex zugesehen hatte, wie Stark sie verließ. Der Supersoldat ließ sich auf die nächste freie Sitzgelegenheit fallen und atmete tief durch. Da war es wieder, dieser Crack in seiner Unzerbrechlichkeit. Wie ein Loch in einem Eisenpanzer, durch welches all seine Energie unaufhaltsam nach außen strömte.
    Einhundert Jahre alt zu sein, ging eben doch nicht so spurlos an einem vorüber. Aber noch waren zwei Kollegen da, mit denen er arbeiten konnte.
    „Und was dich angeht, Bruce, ich wollte dich nicht unvorbereitet in etwas reinwerfen. Und noch weniger, dass du irgendwen ‚jagst‘. Ich hatte nur angenommen, dass du an diesen Typen besser rankommst als beispielsweise emotional sensible Menschen wie Tony.“ Sarkasmus von Steve? Verzweifelte Zeiten und so… „Aber ich verstehe deine Bedenken. Ich bespreche gern mit den anderen, wer in Frage kommt. Vielleicht ist dein Kopf bei der Erforschung der Steine wirklich besser aufgehoben. Oder bei der Ermittlungsarbeit. Wenn du sagst, dass du die Diebstähle untersuchen kannst, und das von hier aus, wäre das ein guter Start.“

    #1273

    Infinity
    Administrator

    Zu behaupten, die Bande fliehen zu sehen, wäre womöglich etwas an der Wahrheit vorbei gewesen. Cap war niemand, der sich auf seinen Ruf etwas einbildete. Und doch war es irgendwie erfüllend, wenn allein die Nennung seines Namens jene in die Flucht schlug, die Ärger machten. Es gab ihm das Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben. Schlimmer wärs gewesen, wenn die Unschuldigen vor ihm abhauten. So musste sich wohl Banner manchmal fühlen… oder womöglich auch der Mann vor ihm. Es… war ein Mann, oder?
    Dass die geschuppte… Person erleichtert aufatmete, registrierte Steve, was in ihm die beruhigende Erkenntnis wachrief, der richtigen Seite geholfen zu haben und hier nicht irgendeinen Kanal-Alligator bei einer Straftat zu unterstützen. Mutant, vermutlich. Und dann in dieser Gegend, also höchstwahrscheinlich einer der Morlocks, zu denen er ja ohnehin gewollt hatte. Vielleicht konnte er ihm einfach die Kiste geben?
    Umso überraschter reagierte er, als seine Bekanntschaft verkündete, vom ‚Institut‘ zu sein. Und wenngleich die Morlocks eine Menge illustre Namen für die Kanalisation besaßen, ‚Institut‘ war ganz sicher nicht darunter. Nein, er kannte nur eine Sorte Mutanten mit einem Institut. Einer Schule, besser gesagt.
    „Tja, manchmal muss man ja auch mal Glück haben“, grüßte Cap den Fremden und reichte ihm ohne Angst die Hand – nicht ohne vorher den Faustschild wieder einzuziehen. „Sie sind aus Westchester? Hab davon gehört. Was treibt Sie nach New York?“
    Also kein Morlock. Zufälle gibt’s, dachte er, halb belustigt.

    #1272

    Infinity
    Administrator

    Die Stelle, an der ihn das Schwert getroffen hatte, konnte man genau genommen noch sehen. Der kleine rote Bluterguss verschwand etwas unter dem blauen Auge, das Alessio ihm verpasst hatte. Joaquin hatte längst aufgehört, sich zu fragen, warum er sich von dem Älteren so behandeln ließ. Genau genommen konnte er jeden in dieser Bande einfach grillen. Aber ohne sie kam er nicht zurecht. Und… er war kein Mörder.
    Die Worte des Fremden ließen ihn jedoch lächeln. Lächeln und schnauben.
    „Umeinander kümmern? Sehen ne Menge Leute anders.“
    Unwillkürlich ballte Joaquin seine Hände in den Hosentaschen zu Fäusten. Er wollte den Fremden nicht angreifen, aber sich auch nicht überrumpeln lassen. Irgendwelche Leute unter dem Vorwand, ‚helfen‘ zu wollen, zu isolieren und in einer Gasse auszurauben, war dieser Tage gängige Praxis in New York.
    „Ja, ich kenne Cape Cod.“ Nun, er kannte den Namen. Womöglich kannte er ein paar Landkarten auswendig. Jeder brauchte ein Hobby. Und trotzdem. Der Typ kam ihm verdammt bekannt vor. Die Stimme vielleicht…? Das Gefühl war ihm unangenehm. Die meisten seiner Bekannten waren keine Freunde. Hatte er was mit Alessio zu tun? Oder mit einer rivalisierenden Gang? Beides nicht gut. Beides gefährlich. „Da soll’s gutes Lachsfilet geben…“
    Gott, was für eine dämliche Unterhaltung. Warum ließ er sich überhaupt so von der Seite anquatschen? War ja nicht so als hätte er nichts anderes zu tun.
    „Ähm… Nichts für ungut, aber… kann ich Ihnen helfen?“ Der Kerl war ihm unheimlich. Nicht besonders auffällig, aber dieses Gefühl, dass er ihn kannte, alarmierte Joaquin, der nicht an Zufälle glaubte…

    #1271

    Infinity
    Administrator

    Er wusste nicht, ob ihm das alles hier überhaupt weiterhalf. Wieso hatte er gefragt? Um sich interessant zu machen? Oder… schlug ihm die stetige Stille und Einsamkeit inzwischen einfach nur so aufs Gemüt, dass er ins Schwafeln kam? Wie… unangenehm. Insofern war er beim größten Teil der kleinen Biologiestunde gedanklich bereits wieder weiter – bis sie auf die Zitteraale zu sprechen kam. Elektrozyten. Ob es das war? Besaß er solche auch? Zusätzliche Körperteile, das klang irgendwie eklig und falsch. Als wär er so ne Art Freak. Obwohl… das waren Leute, die Strom abgaben, vermutlich sowieso…
    Er hatte nicht häufig Gelegenheit, sich über die Natur seiner Kräfte zu informieren. Einfach in irgendein Krankenhaus spazieren und Antworten verlangen, kam ja nicht in Frage. Früher hätten bei sowas Leute wie S.H.I.E.L.D. geholfen. Heute hatte er Mistkerle wie Alessio am Sack.
    „Okay… klingt cool…“ Kein Kommentar, der würdigte, dass ihm seine Gastgeberin gerade dieses Wissen offengelegt hatte. Verstanden hatte er durchaus alles, doch zu dem Thema gab es unter Garantie noch weitaus mehr zu wissen. Mehr, als er sich in nächster Zeit mal eben beibringen konnte. Der Gedanke kam ihm, dass er hier vermutlich einen Fehler beging. Sich zu sehr auf andere einlassen, sich zu wohl fühlen… das ging nicht gut. Irgendwann würde sie anfangen, Fragen zu stellen. Fragen waren gefährlich.
    „Ähm, Sie wollten noch Hilfe mit irgendwelchen Säcken, oder? Für das Essen“, fragte er, ziemlich abrupt. Er erhob sich langsam. Zurückhaltend und doch unmissverständlich das Ende ihrer gemeinsamen Zeit einläutend. Aber natürlich wollte er nicht gehen, ohne vorher für das Essen zu ‚bezahlen‘. Das war vermutlich das Mindeste, nach allem was er hier bereits bekommen hatte. „Wo… sind die denn?“
    Joaquins Interesse an tierischer Energieerzeugung erlosch etwas zu abrupt, um zufällig zu sein. Er hatte sogar kurz darüber nachgedacht, Isaure seine erstaunlichen Kräfte zu demonstrieren. Vermutlich nur, um etwas anzugeben. Ihr etwas zu zeigen, was ihre Pflanzen nie hinkriegen würden. Doch nein. Nein, das war eine dumme Idee. Und er sollte vermutlich längst weiter.

    #1261

    Infinity
    Administrator

    Alien-Allianzen. Vor geraumer Zeit noch wäre sowas absolut undenkbar gewesen. Die Bedenken konnte Bruce aber gut nachvollziehen. Sie würden sich bei all dem, was da oben noch lauerte nur schwer verteidigen können. Aber andererseits konnte man ja auch eventuell voneinander lernen? Aber das war auch wieder etwas, was nicht hier und jetzt diskutiert werden musste. Immerhin war Bruce auch nicht derjenige mit guten Kontakten nach da oben. …so gesehen hatte selbst Hulk mehr Kontakte im All, als Bruce persönlich. Irgendwie ein sowohl beunruhigender, als auch amüsanter Gedanke.

    “Es geht nicht um Unwohlsein, sondern schlichtweg das, was Natasha sagte. Ich bin nicht unbedingt dafür geeignet, einen Jungen mit übernatürlichen Fähigkeiten zu jagen. Ich kann mich mit dem Fall auseinandersetzen, die Tech-Diebstähle und so, aber wenn er uns feindlich gesinnt ist, bin ich aktuell bei solchen Einsätzen eher im Weg.“ Mal von seiner mangelnden Sozialkompetenz absehend, wäre es nicht das größte Problem zu überprüfen, ob der Bursche wirklich diesen Intellekt besaß, der ihm hier gerade nachgesagt wurde. Zu schauen, in welcher Verbindung er mit den Diebstählen und Vorkommnissen stand. Kein Thema. „Guter Cop“ Sachen eben. Aber sie wussten ja nicht, wie der Junge drauf war und wenn er sich wehren würde, es wirklich zu einer gewaltsamen Jagt wurde, dann war Bruce nicht am richtigen Platz. Er sah seine Situation gerne Realistisch, ohne den Hochmut eines motivierten Helden, der ganz unbedingt helfen wollte. Denn Bruce wollte helfen und würde es auch tun. Nur einfach an dem für ihn passenden Platz. Hulk war das, was ihn an der Front brauchbar gemacht hatte. Gegen Thanos‘ Armee war es der Anzug von Tony, nichts, was er auf „Alltagsmissionen“ der Avengers weiterhin nutzen wollte. Ohne Hulk…war er eher in der supportiven Rolle und das war in Ordnung. (Vielleicht sollte er mal überprüfen, wie weit seine Widerstandsfähigkeit noch ging…)

    “Natürlich. Ich sehe es mir an.“ Das war es, womit er gerade dem Team am Besten helfen konnte. Aufzeichnungen zu den Steinen, theoretische Dinge, Sachen, wo er seinen Intellekt nutzen musste, statt Muskeln. Weshalb er bei der Aufgabe auch etwas motivierter war, als…naja, dem anderen.
    Wobei er natürlich, selbst wenn er im Weg stehen würde, Natasha trotzdem sofort begleiten und Unterstützen würde, wenn sie es wollte.

    #1249

    Infinity
    Administrator

    Die anderen konnten seinen Entschluss, nach Verbündeten zu suchen, immer noch nicht nachvollziehen. Natasha und Tony schienen beide zu denken, er wolle eine Armee aufstellen, statt sich um ‚die eigenen Probleme‘ zu kümmern. Gut, von Tony konnte man erwarten, dass er verwirrt war. Er hatte seines Wissens nach Wakanda nie betreten, die Menschen dort nie kennengelernt. Doch Natasha hätte es eigentlich besser wissen müssen. Es ging nicht um die Ablenkung oder die Aufstellung neuer Einsatztruppen. Es ging darum, zu überprüfen, wer von ihren alten Freunden noch da war. Wer sie noch leiden konnte und im Notfall helfen konnte – oder sie um Hilfe bitten konnte. Die Welt brach immer mehr auseinander. Nicht nur die Avengers waren davon betroffen. Sich einzuigeln, war ein Fehler, davon war Steve überzeugt. Ein Teil von ihm bedauerte, dass gerade Natasha, die sich von ihm Verständnis für ihre Idee mit dem Tower gewünscht hatte, ihm ihrerseits so wenig Verständnis entgegenbrachte. Doch wenigstens wollte ihn keiner aufhalten. Inzwischen hatten sie sicher gelernt, dass er seinen eigenen Kopf hatte.

    Während er hin und wieder über das COMM in seinem Ohr Anweisungen gebend – scheinbar war er wieder Anführer der Avengers – fuhr er mit dem Motorrad zu der Stelle, die sein Ziel war. Ein unauffälliger Hinterhof irgendwo in Manhattan. Nach seiner Rettung durch Marrow hatte er versprochen, ein paar Dinge am Treffpunkt zu hinterlassen. Sie direkt an die Morlocks zu liefern, kam nicht in Frage, denn er wusste noch nicht, wo sie genau lebten. Es hätte ihn auch gewundert, von den Mutanten eingeladen zu werden, die gern unparteiisch waren und in Ruhe gelassen werden wollten. Doch es handelte sich hier um eine der ‚Freundschaften‘, die er pflegen wollte und so betrat er bald, mit einer kleinen Kiste unter dem Arm, eine der Gassen zu besagtem Hinterhof. Angefüllt war sie mit – zugegebenermaßen schwer zu erhaltenden – Medikamenten und Anweisungen zu ihrer Einnahme. Und, weil er ein solcher Softie war, Süßigkeiten für die Kinder – ebenfalls schwer zu erhalten.

    Und da hörte er es. Die unmissverständlichen Laute eines Überfalls, wie sie schon vor dem Snap zu Dutzenden täglich in New York vorgekommen waren. Ein schrilles Geräusch hallte zwischen den Mauern wider, bevor Steve um eine Ecke bog und die erwartete Szene vorfand: Ein Mann in der Mitte, zwei zu beiden Seiten der Gasse. Er stellte die Kiste neben sich auf den Boden und schob sie an die Wand.
    „Kann man helfen?“, fragte er schlicht, nicht unfreundlich. Nicht feindselig, einfach diese Präsenz, die für ihn typisch war. Und falls es noch Zweifel daran gab, wer er war, aktivierte Steve einen seiner wakandanischen Faustschilde, die normalerweise in Armbandform an seinem Handgelenk ruhten.
    So typisch war die Szene aber dann doch nicht. Der Mann in der Mitte hatte scheinbar ein… ‚Hautproblem‘. Ob es einer der Morlocks war? Immerhin war der Abladepunkt hier in der Nähe.
    Nun, unwichtig. Wenn er die Klauen auspackte oder die Typen die Messer. Steve wusste schon, wer hier der Aggressor war, war jedoch für beide Fälle gut gewappnet.

    #1223

    Infinity
    Administrator

    Okay, dachte Cap, ganz ohne Stolpersteine hatte er den Verlauf des Gesprächs auch nicht erwartet. Doch immerhin schrien sich nicht mehr alle an. Nun, für den Augenblick zumindest.
    Der Hass, oh der war spürbar. Und etwas sagte ihm, dass da viel aus Tonys Ecke kam… Für den Augenblick beschloss er, die Lage an anderer Front anzugehen.
    „Nun, wir haben Wakanda. Und die Zauberer. Nebula und Danvers sind Off-World. Und die Asen. Ich weiß, die haben alle ihre eigenen Probleme. Aber den Kontakt sollten wir zumindest halten, damit es keine neuen gibt, mit denen wir dann alle allein klarkommen müssen. Auch, wenn mir schleierhaft ist, warum uns Nebula für so rückständig hält. Weder sie noch die Asen noch irgendwer sonst scheint auch nur eine Ahnung von diesen Steinen zu haben. Du schon, Tony.“
    Nur ein kleines Lob. Vielleicht half es ja…
    „Was den Stromjungen angeht… Joaquin Acosta. Hat bereits vor dem Schnippen alle verloren, die er je hatte. Besitzt Elektrokräfte. Ich hab ihn und ein paar andere beobachtet, falls jemand sich krumme Dinger mit ihren Kräften erlauben will. Zumindest bei ihm hatte ich Recht. Der Grund, warum ich wollte, dass einer von euch mit ihm redet ist, dass er wohl sowas wie genial ist. Er war auf Aufzeichnungen bei Roxxon und ist der einzige Überlebende. Aber die anderen sind nicht durch Stromschlag umgekommen sondern durch tiefe Schnittwunden. Also ist er, wenn wir Glück haben, wenigstens kein Mörder. Der Punkt ist, dass sie unter den von dir geschilderten Umständen vermutlich nicht an den Server kamen. Aber vielleicht gibt es einen gemeinsamen Nenner mit den Tech-Diebstählen und dem Serverraub. Bruce, wenn dir unwohl dabei ist, kann jemand anders gehen. Deshalb sagte ich: ‚Fragen und Vorschläge?‘.“
    Erneut blickte er in die Runde.
    „Sorry, hilfreicher bin ich in der Angelegenheit wohl nicht. Aber ich kann mich bei meinen Kontakten umhören, ob denen was zu Ohren gekommen ist.“
    Immerhin hatte er während der Jahre im Untergrund viele davon geknüpft. Die wenigsten davon legal. Ein Teil von ihm war jedoch möglicherweise ein bisschen erleichtert, dass sich seine ‚Fixierung‘ auf neue Talente entgegen Natashas Brüll möglicherweise doch als hilfreich erwies. Herauszufinden, wo die als nächstes zuschlagen, dürfte machbar sein.

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