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März 15, 2026 um 12:41 p.m. Uhr #1261

SyannaSpielerAlien-Allianzen. Vor geraumer Zeit noch wäre sowas absolut undenkbar gewesen. Die Bedenken konnte Bruce aber gut nachvollziehen. Sie würden sich bei all dem, was da oben noch lauerte nur schwer verteidigen können. Aber andererseits konnte man ja auch eventuell voneinander lernen? Aber das war auch wieder etwas, was nicht hier und jetzt diskutiert werden musste. Immerhin war Bruce auch nicht derjenige mit guten Kontakten nach da oben. …so gesehen hatte selbst Hulk mehr Kontakte im All, als Bruce persönlich. Irgendwie ein sowohl beunruhigender, als auch amüsanter Gedanke.
“Es geht nicht um Unwohlsein, sondern schlichtweg das, was Natasha sagte. Ich bin nicht unbedingt dafür geeignet, einen Jungen mit übernatürlichen Fähigkeiten zu jagen. Ich kann mich mit dem Fall auseinandersetzen, die Tech-Diebstähle und so, aber wenn er uns feindlich gesinnt ist, bin ich aktuell bei solchen Einsätzen eher im Weg.“ Mal von seiner mangelnden Sozialkompetenz absehend, wäre es nicht das größte Problem zu überprüfen, ob der Bursche wirklich diesen Intellekt besaß, der ihm hier gerade nachgesagt wurde. Zu schauen, in welcher Verbindung er mit den Diebstählen und Vorkommnissen stand. Kein Thema. „Guter Cop“ Sachen eben. Aber sie wussten ja nicht, wie der Junge drauf war und wenn er sich wehren würde, es wirklich zu einer gewaltsamen Jagt wurde, dann war Bruce nicht am richtigen Platz. Er sah seine Situation gerne Realistisch, ohne den Hochmut eines motivierten Helden, der ganz unbedingt helfen wollte. Denn Bruce wollte helfen und würde es auch tun. Nur einfach an dem für ihn passenden Platz. Hulk war das, was ihn an der Front brauchbar gemacht hatte. Gegen Thanos‘ Armee war es der Anzug von Tony, nichts, was er auf „Alltagsmissionen“ der Avengers weiterhin nutzen wollte. Ohne Hulk…war er eher in der supportiven Rolle und das war in Ordnung. (Vielleicht sollte er mal überprüfen, wie weit seine Widerstandsfähigkeit noch ging…)
“Natürlich. Ich sehe es mir an.“ Das war es, womit er gerade dem Team am Besten helfen konnte. Aufzeichnungen zu den Steinen, theoretische Dinge, Sachen, wo er seinen Intellekt nutzen musste, statt Muskeln. Weshalb er bei der Aufgabe auch etwas motivierter war, als…naja, dem anderen.
Wobei er natürlich, selbst wenn er im Weg stehen würde, Natasha trotzdem sofort begleiten und Unterstützen würde, wenn sie es wollte.März 1, 2026 um 12:57 a.m. Uhr #1207
SyannaSpielerBruce fühlte sich so, so unfassbar fehl am Platz, wie schon lange nicht mehr. Es waren Dinge hier passiert, für die er keine Worte hatte. Wie denn auch, er hatte es nicht miterlebt. Die Zeit, die er auf Sakaar verbracht hatte, hatte hier eine Kluft zwischen seine Freunde getrieben, die kaum zu überwinden schien. Und ihm fehlten Informationen. Wirkliche, brauchbare Informationen. Er hatte gehört, was passiert war, doch es hatte die Gruppe schwer getroffen und die ganze Sache mit Thanos stellte nur weitere Herausforderungen vor sie, während sie die Alten nicht einmal ansatzweise bereinigt zu haben schienen.
Bruce hatte sich nach seiner Ankunft auf der Erde einfach den Gegebenheiten angepasst. Das gemacht, wo er helfen konnte. Es war nicht viel, aber er hatte sein Bestes gegeben. Er hatte schon währenddessen gespürt, dass irgendwas vorgefallen sein muss, doch die Erzählungen hatte er erst danach gehört und verstanden, warum die Stimmung in der Gruppe so angespannt war.
Ob nun Tower, oder Villa, es war ihm ehrlichgesagt egal. Er wollte Sicherheit und wenn die Villa das am Ende bieten konnte…dann sollte es ihm Recht sein. Zwar würde er persönlich ein gewohntes Umfeld vorziehen, aber im Endeffekt war es ihm einerlei. Er sah sich ohnehin weiterhin in der Facility bleiben. Er verstand die Intention hinter dem Ganzen und wie Wichtig es für die Bevölkerung war, dass die Avengers – wenn es sie am Ende noch gab – wieder auftraten, das taten, wovon hier gerade gesprochen wurde, doch ehrlich gesagt sah sich Bruce da einfach nicht. Die Öffentlichkeit meiden, da helfen, wo er konnte. Das war mehr sein Ding. Doch er sagte es nicht, würde es später ansprechen, wenn es wirklich darum ging, die Villa zu beziehen. Ehrlich gesagt glaubte er auch nicht daran, dass es die Anderen groß überraschen würde.Es wurde laut. Bruce biss sich leicht auf die Zunge. Wenn sich Freunde stritten, fühlte er sich generell unwohl und das hier…ja. Es fehlten ihm die Ereignisse, die stattgefunden hatten. Er hatte keinerlei Worte, die er Natasha sagen konnte, um ihr Gemüt zu besänftigen, nichts für Tony, nichts für Steve. Denn er war nicht da gewesen und er hatte keine Ahnung, wie tiefgreifend es wirklich war.
Als sein Name genannt wurde, verschluckte sich der Dunkelhaarige fast an seinem Kaffee, den er wieder in die Hand genommen hatte, weil er einfach etwas in der Hand haben musste. “A-also…“ Bruce brach ab, umklammerte die Tasse fester. Hulk war…ein anderes Thema. Schwer und durchaus weiterhin ein Problem. Aber es war sein Problem, welches aktuell nicht ansatzweise so viel Tragweite hatte wie das, was hier im Raum zwischen seinen Freunden stand.
Hach. Es war alles so anstrengend.Die anderen angesprochenen Themen…Bruce hätte Fragen gestellt. Aber er wagte es nicht dazwischen zu grätschen. Immerhin hatte er nichts beizutragen. Was hatte er in der Zeit hier in der Facility getan? Versucht das irgendwie aufzuholen, was ihm entgangen war, während Hulk auf Sakaar die Zeit seines Lebens genossen hatte. Oh und er hatte Natasha die Haare gefärbt. Beides keinerlei Informationen, die von Belang waren und Bruce war nicht der Typ, der die Stimmung mit einem schlechten Scherz auflockerte.
Viel mehr zuckte er zusammen, als Tony das tat, was Natasha verlangte und nach seinem Befinden fragte. “Das ist…glaube ich nichts, was hier jetzt wirklich von Belang ist.“ Hulk randalierte nicht. Es gab keine grüne Katastrophe. Nein, es war wirklich kein Problem der Art, die man sofort in einer solchen Krisensitzung besprechen musste. “Wir können in einem ruhigeren Moment darüber sprechen.“ …falls sich hier am Ende nicht doch noch alle umgebracht haben.
Also nahm er das auf, womit er ansatzweise arbeiten konnte – Steves Überraschung, die von Tony nur mit einer Kartoffelbatterie abgewunken wurde. Auch Natashas Blick hatte er bemerkt. “Viele Dinge der modernen Technologien finden ihre Vorbilder in der Natur. Es ist nur sehr viel Schwerer, die Originale aus der Natur zu nutzen, woran halt geforscht wird.“, ergänzte er nur knapp und wusste, dass es nur eine kurze, dürftige Erklärung war – wenn überhaupt – aber…kämen sie nicht zu weit vom Thema ab, wenn sie sich nun mit der Energiegewinnung aus Pflanzen befassten? “Ich kann es dir später ruhig genauer erklären, wenn du es wissen willst.“, meinte er noch etwas leiser zu Natasha.Für weiteres war eh wenig Zeit, da Steve lieber wieder alles zum wesentlichen zurückführte, Pläne schmiedete und sein…Cap-Ding halt macht. Den eindringlichen Blick wich Bruce allerdings zügig aus und bei den weiteren Worten hätte er gerne aufgelacht. Die Phänomene eindämmen. Er sprach darüber, als würde es hier nicht um eine unbekannte, unfassbar mächtige kosmische Energie handeln. Sie hatten so wenig Ahnung vom All und sollten jetzt eine Lösung finden, das Phänomen der Steine einzudämmen? Nicht, dass Bruce einer solche Herausforderung abgeneigt war, aber…joa. Gut. Was auch immer. Weitere Aufgaben wurden verteilt und Bruce hob nur skeptisch die Augenbrauen kraus, als ihm mit Natasha zufiel, mit einem ‚Stromjungen‘ zu sprechen.
Genau.
Es wussten ja alle wie unfassbar gut Bruce in Sachen Sozialkompetenz war.
Doch er widersprach nicht. Wenn es das war, was gefordert wurde, damit man hier wieder Richtung Team kam, dann würde er sich dieser Bürde wohl stellen müssen.Februar 18, 2026 um 11:56 p.m. Uhr #1162
SyannaSpielerDen Blick Natashas bemerkte er natürlich, sagte dazu aber nichts. Sie hat zwar alle an den Tisch geholt, aber die Redner waren hier einfach Steve und Tony und Bruce hatte nie das Verlangen, sich wirklich reinzuwerfen.
“Wäre die Antwort so leicht zu finden, säßen wir wohl nicht hier.“, antwortete er nüchtern. Kaffeesatz lesen, hu? Schön wärs. Ein paar klare Antworten über die Zukunft zu erhalten wäre irgendwie schön. Natasha erzählte von dem Vorfall mit der Mutter, die ihr Kind verloren habe und Tony machte einen auf Axt im Walde. Bruce seufzte leise. Die Frage, ob es einen Grund für das „A“ gab, war durchaus berechtigt, aber ebenso war auch ihr eigenes Verhalten gerechtfertigt. Gut, Bruce war es gewohnt sich zurückzuziehen. Während sonst meist der Grüne aber meist der Grund gewesen war, warum sich Bruce zurückgezogen hatte, so war es nun aber der Grüne, der sich nicht zeigen wollte. Nicht, dass sich der Wissenschaftler da gerade großartig drüber ärgerte. Klar, er hatte seine Bedenken, aber es war was anderes. Und dann fuhr Steve fort. Brachte den Scheidepunkt zur Sprache und schließlich das, was sie nicht weiter bringen würde. “Schuldzuweisungen oder Eingeständnisse führen hier zu nichts.“ Natürlich kannte Bruce keine Details über das, was alles vorgefallen war. Er konnte sich denken, dass es wirklich heftige Dinge hatten sein müssen, sonst wäre es nicht zu dem gekommen, was eben passiert war. Aber es war eben das Gleiche, wie mit dem Blip. Es war passiert und konnte nicht Rückgängig gemacht werden. Auch Schuldgeständnisse führten zu nichts. Wenn Bruce eines wusste, dass das. “Wir sollten nur daraus mitnehmen, dass es eben nicht noch einmal passiert.“ Aus den Fehlern lernen. War es nicht das, was sie tun sollten? Tja, nur waren auch seine Worte nichts, was sie hier in der eigentlichen Frage weiter führten. Bruce wollte schlichtweg vermeiden, dass sie sich jetzt vom Thema entfernten und über Dinge sprachen, die jetzt keine Relevanz hatten. Womit er nicht sagen wollte, dass die Themen unwichtig waren und so wie das hier alles klang, hatten besonders Tony und Steve noch einiges, worüber sie reden mussten, aber jetzt war einfach nicht der passende Zeitpunkt.Skeptisch schaute Bruce von seiner Tasse auf, als Steve eine interessante Wortwahl traf. Nicht, dass Bruce es ihm verübelte, aber jemanden derartige Worte nutzen zu hören, der sich in der Hitze eines Gefechts einen Atemzug nahm, um Tony wegen einer falschen Wortwahl zu tadeln, war schon…überraschend. Doch Bruce war keiner, der derartige Gedanken laut aussprach und damit irgendwas heraufbeschwor, womit er nicht umgehen wollte. Vermutlich würde es ohnehin Tony übernehmen.
Daher sah sich Bruce eher in der Antwort, was den nächsten Vorschlag anging. Ein anderes Gebäude? “Der Tower mag zwar ein Zeichen setzen, über das hier diskutiert wird, aber es ist unbestreitbar, dass der Tower am Besten ausgestattet ist. Wenn wir den Tower nehmen, müssen wir auch einfach einsehen, dass auch wir uns schützen müssen. Dass es gewisse Personengruppen gibt, die unseren Kopf wollen, hat Natasha ja bereits gesagt. Entsprechend dürfen wir nicht vergessen, dass ein anderer Ort uns angreifbar macht. Der Tower ist bereits so konzipiert, dass wir ihn nutzen können, ohne viele Umstände auf uns zu nehmen, unsere eigene Sicherheit zu gewährleisten.“ Der technische Faktor durfte nicht vergessen werden. Andere Orte bedeuteten neue Umstände. Mehr Anpassungen. Neue Verbindungen, die man knüpfen musste. Bruce bezweifelte, dass es für Tony große Umstände waren, den Tower mit der Facility hier zu connecten. Es wäre mit anderen Gebäuden nicht unmöglich, aber umständlicher und verbrauchte Energie die sie in andere Dinge stecken sollten.
Es war auch nicht so, als könnte er Steves Gedanken dahinter nicht verstehen, aber Bruce war nicht bereit, ihre eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen.Die folgenden Worte von Steve beantwortete Bruce dann wieder wie üblich mit Schweigen.
Februar 17, 2026 um 12:41 p.m. Uhr #1158
SyannaSpielerNatürlich hinterfragte Bruce seine Anwesenheit bei dieser „Teamsitzung“. In dieser Sache hatte er eigentlich nicht so viel zu sagen und hatte auch nicht vor, etwas dazu beizutragen, was bei der Entscheidungsfindung half. Es gab Vorteile, wie auch Nachteile, den Tower wieder in Tonys Besitz zu bringen und ehrlich gesagt war es daher auch einzig die Entscheidung dieses Mannes – Tony. Es war sein Tower, seine Verantwortung. Selbstverständlich würde Bruce schauen, dass er half, wo er konnte, wo man ihn haben wollte, aber letztendlich…Bruce sah einfach nicht das „Personal“ zwei Standorte zu besetzen. Die Facility war schon einsam. Nicht, dass sich der Wissenschaftler großartig drum scherte, ob er sich nun einsam fühlte oder nicht. Er war es gewohnt und er mochte gewohnte Dinge.
Natashas Hinweis mit dem Kaffee brauchte Bruce gar nicht mehr befolgen, er hatte längst seine Tasse mit dem dampfenden Gebräu vor sich stehen, hatte sich auf dem chaotischen Tisch eine freie Fläche geräumt und Platz für die Tasse geschaffen. Weniger um etwas zum festhalten zu haben, sondern viel mehr, um die angespannten Nerven etwas zu beruhigen.
Nicht, dass man sich aktuell sorgen müsste, dass seine angespannten nerven noch eine Gefahr bedeuteten.Schwach, ohne jeglichen Humor, lächelte Bruce kurz. Er wusste noch, wie geschockt er gewesen war, als von der „Auseinandersetzung“ der Gruppe gehört hatte und was für Wellen das geschlagen hatte. “Als wäre ich je hoch oben im Ranking gewesen sein.“, nuschelte Bruce leise in seine Tasse, bevor er einen Schluck daraus nahm und den Kaffee wieder abstellte. Mochte ja sein, dass Hulk so den ein oder anderen validen Moment bei den Avengers hatte, aber Fakt war auch – er hatte teilweise ebenso viel Zerstörung über die Stadt gebracht, wie so mancher Feind. Die Angst gegenüber Hulk war gerechtfertigt. Aber das nur dazu.
Dann schwieg Bruce wieder. Steve nahm die Sache mehr in die Hand, natürlich tat er das. Weil irgendjemand musste es ja tun und Bruce wollte es nicht in die Hand nehmen. Den Vorteil den er ansprach, mochte stimmen, aber Bruce sah damit wieder mehr einen Nachteil. Mehr in der Gesellschaft zu stehen, würde wieder Angriffsfläche bietet. Einen Bürgernahen Sitz zu haben, bedeutete auch näher an der Kritik zu sein, die die Leute eben nicht nur mit Worten äußerten.
Aber er schwieg, ließ seine Bedenken bei sich und überließ es den Anderen, diese Entscheidung zu durchdenken.Februar 1, 2026 um 3:10 a.m. Uhr #1123
SyannaSpielerDramatik? Wohl richtig. Unnötig? Naaah, darüber ließ sich streiten. Meist war Rocket ein Freund von Dramatik und durchaus auch dann, wenn man sie als „unnötig“ bezeichnen konnte. Großes, lautes Drama. Darin war er gut. Sei es, wenn er ne Meute Idioten runterputzte, oder mit viel zu gefährlichen Waffen hantierte, die für diesen und jenen einfachen Auftrag einfach „unnötig“ Zerstörerisch waren.
Hier…würde er Nebula fast schon zustimmen. Aber nur fast. Weil er konnte ihr ja nicht so einfach Zuspruch geben! Wo käme man da hin.
Außerdem war Rocket zu abgelenkt. Wobei. Was hatte er eigentlich erwartet. Er war ja hier gewesen, um mehr Informationen zu kriegen. Zwar über einen anderen Quill, aber Quill war eben Quill und selbst wenn er nicht mehr lebte, sorgte er noch dafür, dass es Rocket aufwühlte. Wie üblich versuchte er es mit schlechten Humor und trockenen Sprüchen zu überspielen, nur um die Situation weiter ins Kippen zu bringen.
Nebula wurde recht schnell Ziel der Dummheit der Menschlein und Rocket grinste böse. Eigentlich etwas, was ihm gefallen dürfte. Aber dann… “Bloß nich, Nebs. Dann haben wir die länger um uns herum, als sein muss. Ich musste Quill ertragen, zwei von seinem Schlag sind zu viel.“ Und das entsprach absolut der Wahrheit. Quill alleine hatte es regelmäßig geschafft den Fellträger an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Wo er einfach dafür sorgen wollte, das Schiff direkt in den nächsten Mond zu steuern und einen schnellen, explosionsreichen Tod zu kriegen! Insgeheim mochte er den Chaoten vermissen, aber deswegen war er noch lange nicht so verzweifelt, dass er sich direkt Zwei dieser Sorte antat. Die Galaxie würde es ebenfalls nicht überstehen.Cole zeigte direkt, dass Rocket richtig lag und riss Mary der Serviertablett aus der Hand. Hoch erhoben das Ding, als wäre es eine überaus tödliche Waffe, schien er sich damit verteidigen zu wollen. Die Frau hatte nur mit einem überraschten Laut einen Schritt zur Seite gemacht, während Coles Freund eine Gehirnzelle mehr besaß und sich unter der Banklehne versteckte. “GAR NIX TU-ARGH!“ Prompt saß Cole auf seinem Allerwertesten, ein verkohltes Serviertablett neben sich liegend und vermutlich sehr darum bemüht seine Blase unter Kontrolle zu halten.
Ob nun gefährliche Waffe oder nicht, Rocket war in der Reaktion einfach sehr viel schneller und rigoroser. Schon als Cole nach dem Tablett gegriffen hatte, war Rocket mit gezogener Waffe auf den Tisch gesprungen und Coles Versuch was auch immer zu tun, unterbunden. “Ich glaubs ja wohl-!“, fluchte Mary, nahm die Überreste des Tabletts vom Boden und zog Cole damit eines drüber. “Das machst du nicht nochmal, Freundchen! Kein Bedrohen der Gäste!“ Dass Rocket noch immer mit geladener Waffe auf dem Tisch stand, kümmerte sie nicht die Bohne.
Was…den ehemaligen Söldner ziemlich irritierte.
Vielleicht war es gar nicht Quills Schuld, dass er so bescheuert war? Vielleicht war das einfach so das Ding…wie die Menschlein hier eben drauf waren?
Ganz verrückter Ort.
Rocket ließ die Waffe langsam wieder sinken und kletterte zurück auf die Bank, was ihm zumindest einen dankbaren Blick der Frau einbrachte. (Wie gestört waren die hier bitte???)
“Und bitte keine Entführungen.“, ergänzte Mary freundlich, was von Rocket nur einen entgeisterten Blick gab.
“Der Reaktion nach, gehe ich mal davon aus, dass jemand anderes an der Entführung beteiligt war.“, fuhr Mary im Plauderton fort und zog Cole wieder auf die Füße, der überraschend Still war. Der Leichenblässe im Gesicht nach zu urteilen, hatte er sich von dem Angriff noch nicht erholt. Wenigstens hatte sein Kumpel sich hinter der Bank wieder allein aufgerichtet und schielte zu ihnen rüber. “Jep.“, bestätigte Rocket schlicht die Worte der Frau, was sie zufrieden stimmte. “Das sind sehr harte Worte. Wir haben uns um den Jungen durchaus große Sorgen gemacht. Umso mehr erleichtert es mich zu hören, dass es ihm bei euch oben gut zu gehen schien. Trotz…der…uh- Umstände.“
Rocket hatte das Bedürfnis, ihr direkt zu sagen, dass sie damit nicht verkehrter liegen könnte, tat es aber nicht. Vielleicht, weil da doch etwas dran war. Wenn er sich seine sogenannten „Freunde“ so ansah. Ein hämisches Grinsen konnte sich Rocket nicht verkneifen, bei dem verräterischen Geruch, der von Cole ausging. Na, da war die Hose wohl doch nicht trocken geblieben.Februar 1, 2026 um 3:09 a.m. Uhr #1122
SyannaSpieler“Wie du mir gerade erklärt hast, ist es eben nicht nur eine Frisur, sondern mehr.“, widersprach Bruce ihr leise. Er mochte es zunächst nicht verstanden haben, doch Natasha hatte es ihm erklärt und damit hatte auch er es verstanden. Nun machte sie es aber Kleiner, als es eigentlich war und er wollte nicht, dass sie nun etwas verwerfliches drin sah. “Du kümmerst dich um ein Grundbedürfnis, was nicht weniger wichtig ist als Essen. Ich glaube, gerade in den aktuellen Tagen braucht es auch etwas, um die mentale Gesundheit ebenso zu behandeln, wie die Körperliche.“ Eigentlich sollte er sich damit auskennen, wie man sich um seine eigene, mentale Gesundheit kümmerte, aber Fakt war…er kümmerte sich lieber um Andere, als um sich selbst. Und irgendwie war es ihm auch wichtig, dass Natasha diesen harten Blick loswurde, mit dem sie sich betrachtete. Vielleicht ärgerte er sich sogar ein bisschen darum, wie taktlos er sich anfangs benommen hatte und keinen Sinn in der Farbe sah. Wie üblich hatte er falsch gelegen.
Umso mehr Mühe gab er sich nun, das Ganze zu richten.
Auch auf die Gefahr hin, dass Natashas Haare am Ende ruiniert waren.
Nun, dann würde Tony vielleicht doch ran müssen. Vielleicht hatte der Typ ja sogar eine Friseur K.I. irgendwo im Keller liegen. (Vermutlich sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit, verdammt, er hätte es zulassen sollen, dass Natasha Tony ruft.)Es tat ihm leid, wie sehr Natasha offenbar mit sich kämpfte, wo Worte vielleicht hätten helfen können. Leider stand ihm seine eigene Sozialkompetenz da ordentlich im Weg, die wohl bei jedem Toastbrot besser war, als die Seine. Also schwieg er. Unbeholfen wie immer. Nahm lieber das Thema wieder auf, womit er umgehen konnte. So gut es ging jedenfalls. “Lass uns einfach wie immer bei Bruce bleiben, das ist am wenigsten unangenehm.“ Dr. Banner implizierte eine zu hohe Förmlichkeit, die er unter Freunden nicht sah. Es baute Distanz auf, die er zwar für gewöhnlich mochte, aber hier nicht wünschte. Auch wenn Bruce durchaus merkte, dass Natasha ihn hier etwas aufzog. Die Nervosität machte es ihm schlichtweg zu schwer, ebenfalls Amüsement zu zeigen. Mehr als ein leichtes Lächeln brachte er einfach nicht zustande.
Natasha bereitete den Rest für die Prozedur vor und sich wappnend, als würde er gleich eher einer Armee von Thanos gegenüber stehen, machte er sich ans Werk. Konzentriert, sorgfältig. Es war ihr wichtig, also wollte Bruce die Färbung nicht auf die leichte Schulter nehmen. “Oh. Naja- ah.“ Kurz nachdem er zur Antwort ansetzen wollte, ergänzte Natasha ihre Frage und Bruce schloss den Mund wieder. Tja, die Frage war wohl gerechtfertigt? Aber wusste er sie zu beantworten? “Es ist…seltsam.“ Das brachte es wohl am Besten auf den Punkt. Es war keinesfalls schlecht. Aber würde er es als Gut bezeichnen können? Irgendwie nicht. “Ungewohnt. Diese Stille ist einfach fremd. Es ist…“ Anders. Ungewohnt. Da war so vieles. Bruce brach ab, überdachte seine Worte. Das Misstrauen war weiterhin da, dieses auf der Hut sein. Aber auch diese kleine, stille Frage weit im Hinterkopf, die er nicht wagte weiter zu beachten. “Machtlos trifft es wohl am Besten.“ Ja. Machtlos. Er war es gewohnt nur der kleine, schwache Banner zu sein. Und er hatte auch nie etwas anderes sein wollen. “Du weißt, diese Was-wäre-Wenn Szenarien interessieren mich nicht sonderlich. Trotzdem ist da einfach manchmal die Frage, ob es anders gelaufen wäre, wenn auf ihn verlass gewesen wäre.“ Hätten sie den Zauberer schützen können? Wie hätte das Ganze dann ausgesehen? Natürlich machte sich Bruce in der Hinsicht keinen Vorwurf. Er war klug genug um zu wissen, dass es nichts gab, was man hätte tun können. Und auch, dass es am Jetzt nichts mehr änderte. Es waren derlei Gedankenspiele, denen er nur selten nachhing. Was ihn beschäftigte war vielmehr, welchen Impakt es auf den Grünen hinterlassen hatte und welche Ruhe es Bruce eingebracht hatte.
Februar 1, 2026 um 3:08 a.m. Uhr #1121
SyannaSpielerAthalia gluckste auf. “Quasi zurück ins Mittelalter.“, kommentierte sie recht trocken, allerdings amüsiert. Ware gegen Arbeit. Der Untergrund klang nicht sympathisch in der Hinsicht, aber spannender. Und Athalia wollte etwas mehr Spannung in ihrem Leben, um einfach etwas mehr zu tun zu haben und nicht Tag ein, Tag aus mit der Langeweile vor sich hin vegetieren. “Naja, solange wir nur bei mittelalterlichen Verhandlungsweisen bleiben und nich auf andere Sachen zurückkommen…~“ War das wohl erstmal okay. Während ihr Blick weiterhin im Himmel lag und sie Marrow lauschte, neigte sie den Kopf hin und her und summte leicht.
“Klingt ätzend. Hast damit sicher schon diverse Matratzen versehentlich zerfetzt, eh?“ Im Schlaf gewälzt, unbemerkt Dornen bekommen und zack – das überlebte so ein weiches Ding doch gewiss nicht so einfach. Tja, shit happens. Oder so.Dann jedoch wandte Athalia ihren Blick vom Himmel wieder ab und sah mit einem ziemlich ‚Ehw, Dude, Wtf‘ Blick auf ihre neue Bekanntschaft. “Wozu hat man Flügel, wenn man nich fliegen kann.“, stieß sie hervor. Der Name selbst mochte wohl der Sache geschuldet sein, aber selbst Hühner konnten fliegen. “Da is man schon ‘n Mutant und kriegt ein sinnloses Extra. Pff.“ Arme Sau. Sie an seiner Stelle hätte sich vermutlich einen schönen hohen Ort für einen letzten Flug gesucht und ab dafür. Aber womöglich nur, weil für sie das Fliegen zum Leben dazu gehörte. Der Kerl kannte es nicht zu fliegen, also gabs da wohl auch nichts zu vermissen. “Fliegen is nich schön, es is das Beste. Reine Freiheit. Wohin du willst, so hoch du willst. Von oben sieht immer alles sooo winzig aus und man hat einen so tollen Überblick. Ein Leben ohne diese Freiheit kann ich mir gar nich mehr vorstellen.“ Auch…wenn es erst seit kurzem so ist. In der Hinsicht hatte dieses Massenverschwinden etwas Gutes gehabt. Vielleicht war sie doch nicht bereit, alles wieder aufzugeben, um ihren Bruder wieder zu haben? Nervige kleine Gedanken, die Athalia bewusst wieder in die kleine Schublade weit hinten im Kopf verschob. Dann grinste sie, schnappte die Dose wieder, leerte das Ding in einem Zug und knallte es härter als nötig zurück auf den Tisch. “HA! Flugzeuge! Fallschirmspringen! Die Leute haben versucht kreative Wege zu finden, um so nah wie möglich an diese Freiheit zu kommen, aber keiner hat wirklich Ahnung, wie es wirklich ist.“ Energiegeladen wie sie war, spontan und abenteuerlustig sprang sie auf den Tisch, an dem sie gerade noch saßen kickte die leere Dose davon, stemmte die Hände in die Hüfte und beugte sich mit einem herausfordernden Blick zu Marrow herunter. “Und duuu~? Wie Mutig biste? Höhenangst? Misstrauen? Was bist du bereit auf dich zu nehmen, um etwas Freiheit zu kosten?“ Der Blick blieb, während sie sich wieder aufrichtete. “Eine Runde über den Block. Ich nehm dich Huckepack und zeig dir die Welt von Oben. Richtig.“ Kein Fallschirm, kein Gebilde aus Blech um sich herum. Selbstverständlich voller Risiko. Sie kannten sich kaum. Athalia könnte sie einfach fallen lassen. Nicht, dass sie es tun würde, aber die Option bestand. Der Preis der Freiheit eben, nichts kam ohne Risiko.
Dezember 7, 2025 um 12:38 p.m. Uhr #1015
SyannaSpielerDann wollen wir doch mal >:
(Teil-)Abwesend vom 08.12.2025 – 01.02.2026Ich weiß, so lange? Ja. Setzt sich ganz einfach daraus zusammen, dass Dezember und Januar für mich immer sehr volle Monate sind. Zum einen muss ich zur Weihnachtszeit viel Arbeiten, dann fahr ich mit meiner Familie über Silvester in den Urlaub und im Januar hab ich meine Prüfungsphase. Was generell bedeutet – ich stecke zusätzlich auch noch in meinen Prüfungsvorbereitungen. Posts kommen nach Muse, wenn ich den Kopf frei habe, oder frei bekommen will, wird aber keine Regel. Es kann sein, dass ich auch eher wieder da bin, oder vielleicht sogar noch verlängern muss, je nachdem wie mein Prüfungsplan ausschaut (den ich noch nicht habe, wupwup) und wie mein Arbeitsplan für Februar ausschaut. Ich muss in den Semesterferien mehr Stunden machen und weiß noch nicht, wie das alles so liegt.
Wenns Probleme mit der langen Abwesenheit gibt, haut mich Privat drauf an.
(Wer nicht warten will und Szenen wegtun will, sagt mir bitte auch vorher bescheid, ich hab damit kein Problem, will aber keine Überraschung des wortlosen archivierens xDD )November 21, 2025 um 6:48 p.m. Uhr #972
SyannaSpielerBruce zuckte zusammen, als Natasha seinen Titel zur Anrede nutzte. Es war nicht fremd, diese Anrede zu hören, wohl aber von Natasha und dann auch noch in dieser Situation. Gerne hätte er ihr widersprochen, als sie meinte, nichts könne schief gehen. Es konnte immer etwas schief gehen. Irgendwas konnte immer passieren. Aber diese pessimistischen Gedanken behielt er lieber wie üblich für sich und nahm sich der Aufgabe an, auch wenn er die K.I. dafür unterbrechen musste, Tony zu belästigen. Stimmt. Er war aktuell nie erfreut. Nach dem, was alles passiert war, konnte man es ihm auch nicht verübeln. Jeder versuchte sich aktuell durch die Tage zu schlagen, da war einfach kein Platz für gute Stimmung.
Nach einer derartigen Niederlage fühlte es sich eh nicht richtig an, auch wenn Bruce prinzipiell wusste, dass ihnen sowas auch nicht mehr weiterbringen würde.Also wechselte er das Thema, fragte, warum die Haarfarbe denn so wichtig war und war über die Antwort eigentlich nicht überrascht. Er wusste wie es war, wenn man auf der Flucht war, sich zu verstecken und aufzupassen, wen man sich zeigte. Sein Äußeres hatte er nie geändert, aber dafür war er in Ecken geblieben, wo man auf andere Sachen achtete und nicht auf das Gesicht eines Arztes. Gerne hätte er ihr etwas tröstliches zu den zwei Jahren gesagt, aber er wüsste nichts, was die Bitterkeit besser machen könnte. Bruce selbst hatte an diese Jahre ja nichtmal irgendwas an Erinnerungen, weil Hulk solange Liebling von irgendeinem gruseligen Kerl auf einem fremden Planeten spielte. Etwas loszuwerden, was man nicht selbst war, aber trotzdem tragen musste, war eine Qual.
Trotzdem verzog er das Gesicht. “Fühl dich nicht für etwas schlecht, von dem du sagst, du brauchst es.“ Was machte es für einen Unterschied, ob nun Essen oder Haarfarbe? Es war ein dringendes Bedürfnis, welches gestillt werden wollte und in diesem Fall war es ja kein ‚ich möchte Hübscher sein‘. Natasha wollte ein wichtiges Grundbedürfnis stillen und das war der Punkt. “Es schadet niemanden, wenn du dich um sowas sorgst.“ Es half ihr, das war wichtig. Bruce verstand es durchaus und war nicht verärgert über sich selbst, sie gefragt zu haben. Es war gut zu hören, dass man sich trotz der ganzen Sache noch Sorgen um die Normalität machte und sich nicht vollends vom Blip einnehmen ließ. (Nicht, dass Bruce nicht genau dies tun würde.)Die Erklärung ging los und erneut verzog der Dunkelhaarige das Gesicht bei der Ansprache. Trotzdem tat er wie geheißen und mischte die Farbe, wie Natasha es ihm sagte. “Keine Sorge, ich weiß, dass richtige Mengenangaben wichtig sind.“ Ein „glauben, dass es reicht“ konnte bei vielen Sachen ziemlich in die Hose gehen. Es hatte Gründe, warum es Mengenangaben gab.
Das Zeug wurde geschüttelt und schließlich entwich dem Mann ein Seufzer. “Ziehst du das jetzt die ganze Zeit durch?“, fragte er, fast schon etwas wehleidig. Es gab keinen Grund, ihn beim Nachnamen zu nennen, geschweige denn mit dem Titel.
Ihre Warnung nach der Farbe nahm er ernst, wenn auch eher mit Belustigung. “Ich passe sehr auf, wir wissen doch, was für Probleme ich mit verfärbter Haut habe.“ Wobei Rot mal eine Abwechslung zum Grün war.
Nicht, dass sich Hulk überhaupt noch blicken, oder überhaupt von sich hören ließ. Die mentalen Mauern so ruhig zu haben, war unfassbar ungewohnt und fast schon unheimlich.“Trotzdem bitte keine Beschwerden, wenn es nicht perfekt wird.“, murmelte er und machte sich an die Arbeit, mit den ungewohnten Arbeitsmitteln. Es war nicht schwer, das war wahr, aber es ging hier um mehr, als nur eine simple neue Haarfarbe.
November 20, 2025 um 6:18 p.m. Uhr #970
SyannaSpielerGut, sie nahmen den Kuchen. Wenn es denn noch dazu kommen würde, denn Rocket hörte den Ernst in Nebulas Stimme absolut heraus. Sie würde die Zwei erledigen, wenn die Frau es wollte und Rocket war sich nicht sicher, warum er über das Angebot so Überrascht war. Die Frau hingegen lachte nur und winkte. “Lass nur, die Zwei bringen Leben hier rein, was würde ich nur ohne sie machen?“
Irgendwas sagte dem Fellträger, dass die Frau nur so tat, als hätte es sich bei dem Angebot nur um einen Scherz gehandelt. Er war nicht gut damit, Leute wirklich richtig einzuschätzen, aber irgendwie…hatte er nicht das Gefühl, dass sie die Intention wirklich nicht verstanden hätte. Und trotzdem tat sie so, als wäre es nur ein Witz gewesen. Seltsame Frau.Die Situation wurde etwas Gesprächiger, die Beiden mischten sich mehr ein und schließlich kamen Informationen raus, bei denen sich Rocket wünschte wieder auf seinem Schiff zu sein, weit weg von Terra, am besten irgendwo auf Contraxia und vom Alkohol ausgeknockt in der Ecke liegen. Jap. Das war eine schönere Vorstellung, als das hier.
Erst als sich die Frau von dannen machte, um den Kuchen zu holen zwang sich Rocket aus seiner Wunschvorstellung heraus und zuckte mit den Schultern. “Hab kein Erdengeld dabei.“, antwortete er nur, was klar bedeutete – sie würden ohne Bezahlung verschwinden. Der Vorteil hier auf Terra war…was wollten die Leute da schon tun? Die Guardians mochten in akuter Gefahr helfen, aber Heilige waren sie deswegen noch lange nicht.
Allerdings hätte er auch nicht gezahlt, selbst wenn er passendes Geld dabei gehabt hätte.
Was zu sprengen klang verlockend, aber die Zwei da? Wenn sie wirklich sowas wie Quills alte Freunde waren? Rocket wusste nicht so Recht, was er mit der Info anfangen sollte. Er wusste nicht viel über Quills Zeit auf Terra, wohl aber, dass er sich oft mit ein paar anderen Jungs gestritten hatte, sich mit ihnen geprügelt hatte. Welche Sorte waren die Zwei? Wirkliche Freunde oder jene, mit denen sich Quill geschlagen hatte? Wenn es letzteres wäre, würde Rocket vielleicht doch zu Dummheiten neigen.
Dennoch lachte er frech auf. “Das Echo wird in den Ohren weh tun.“ Aber es war verlockend.“Was für Freunde?“, entschied sich Rocket dann schließlich die Beiden zu fragen, auf deren Gesichtern absolute Verwirrung stand, als sie so direkt mit einer solchen Frage angesprochen wurde. “Hä?“ Rocket verdrehte die Augen. “Freunde. Von Quill. Wart ihr wirklich Freunde oder wart ihr Scheißkerle, mit denen er sich prügelte?“, definierte er seine Frage genauer, auch wenn die Ungeduld und Genervtheit klar in seiner Stimme lag. Empört erhob sich einer der Beiden und schüttelte heftig den Kopf. “Alter, laber doch keinen Scheiß! Wir haben uns mit Peter nicht geprügelt, wir haben geholfen!“ Sein Kumpane – Cole, wie die Frau nannte – stand ebenfalls auf lehnte sich über die hohe Bank, um nun auch einen besseren Blick zu haben. “Genau. Gegen Becks Bande damals. Er war voll das Arschloch, hat häufig schlecht über Meredith gesprochen. Dafür hat er sich von Peter eine gefangen und dann gings halt rund.“
Ein süßlicher Geruch drang in Rockets Nase, als die Frau wieder auftauchte und zwei Teller mit Kuchen auf ihrem Tisch stellte. Verdammt, das war ne Menge Kuchen. Man sah kaum was vom Teller. “Erinnert mich nicht an eure Schlägerei hier. Ich weiß noch, wie dabei zwei Fenster zu Bruch gingen.“, fast schon mahnend warf sie den Männern einen Blick zu, ehe ihr nachdenklicher wieder auf Rocket und Nebula lag. “Warum interessiert euch das? Das ist schon lange her und Peter ist seit Jahren verschwunden.“ Rocket fühlte sich etwas ertappt. Er wusste, dass Quill nie hatte zurückkehren wollen. Aber Quill war jetzt endgültig verschwunden, also was sollte er schon sagen, wenn Rocket erzählte, wo er abgeblieben war? “Quill war bei uns oben.“, nuschelte er zur Antwort, während er einen braunen Klumpen vom Kuchen runterpickte. Er hatte absolut keine Ahnung, was das für Kuchen war, aber es roch fruchtig. Er bemerkte die Stille im Raum, wagte es aber nicht aufzublicken. “Bei euch…oben?“ Der Mann, dessen Name Rocket noch nicht kannte. “Er ist echt bei Aliens mitgegangen?“ Die Frage war leise, überrascht, aber dermaßen Dumm, dass Rocket schäbig auflachte. “So kann man die Entführung durch den blauen Idioten auch nennen!“, rief er amüsiert aus. Mitgegangen. Klaaaar. Oh. Das Lachen erstarb, als Rocket bemerkte wie augenblicklich drei paar Augen auf Nebula lagen. “DU HAST PETER ENTFÜHRT??“, schrie Cole durch den Raum, die Augen durch entsetzen weit und so voller Dummheit, dass Rocket sich fast an dem Streusel verschluckte, den er hatte Probieren wollen.
Ja. Das war so typisch Quills Umfeld. Genau diese Art räumte jeden Zweifel raus, dass es sich bei denen nicht um Quills Freunde handeln könnte. Sie urteilten zu schnell, stellten dumme Fragen und achten wegen „blauer Idiot“ nun an Nebula.November 20, 2025 um 5:34 p.m. Uhr #969
SyannaSpielerZufrieden neigte Athalia den Kopf und nickte leicht. “Gut. Such was aus. Ich kenn mich hier nich so aus.“ Der Nachteil, wenn man viel Zeit Daheim verbrachte und sich in der Stadt nicht auskannte. Aber Angst sich zu verlaufen brauchte sie nicht haben. Aus der Vogelperspektive hatte man einen wunderbaren Überblick und fand einfacher nach Hause. Die Stadt war ein absurdes Labyrinth. Blind verließ sich die Hellhaarige auf die andere Mutantin, folgte ihr, ohne sich zu beschweren, oder dem Toten noch einen letzten Blick zuzuwerfen. Die Habseligkeiten wurden mitgenommen und Athalia legte die Dinge auf den Tisch, nachdem Ihre Begleitung sich für einen Ort zum Sitzen entschieden hatte. Während sie es sich bequem machte, blieb Athalia stehen und sah sich um.
Neugierig spähte sie durch die Scheiben ins Innere des Ladens, vor dem sie saßen.
“Athalia.“, antwortete sie etwas Abwesend auf die Frage, kniff die Augen zusammen und versuchte was in der Dunkelheit des Inneren zu erkennen. Ein Tresen, hohe Regale, Sitzgelegenheiten. Ein Ort, wie man ihn aus dem Fernseher kannte, wo sich Leute trafen, um etwas zu Trinken, oder Kuchen zu essen. Athalia hatte sowas nie gemacht und nun stand die Welt derlei Kopf, dass sich niemand mehr zu so etwas herablassen wollte.Schließlich ließ sich Athalia auf den Platz gegenüber Marrow fallen, schnappte sich die Dose und öffnete diese. “Puh, der Geruch lässt wirklich zu wünschen übrig.“, kommentierte sie amüsiert und machte es sich auf dem Stuhl etwas bequemer. Sofern es halt möglich war. Ungeniert legte sie die Füße auf dem Stuhl neben sich hoch und beschloss, dass es nun gut war, wie sie saß. “Wie das hier wohl aussah, als noch Leute ankamen? Bestimmt ein völlig anderes Bild.“, überlegte sie, während ihr Blick über die leeren Sitzplätze glitt. Ein trauriger Anblick eigentlich. Naja. Nach dem ersten Schluck verzog die Hellhaarige den Blick, stellte die Dose aber nicht weg. “Jup, nix anderes, was der Geruch nicht schon gesagt hätte.“ Es war ekelhaft und trotzdem würde sie die Dose leeren. Nicht aus dem Gedanken heraus, nichts verschwenden zu wollen, sondern einfach, weil sie es schlichtweg nicht wollte. Denn solange noch was in der Dose war, würde auch Marrow bleiben. Nicht, dass Athalia die Sache unnormal in die Länge ziehen würde.
“Gibt es hier in der Stadt überhaupt noch Cafés oder so in der Art, die geöffnet haben? Oder versauern die jetzt einfach alle?“ Im Grunde…hatte Athalia nur wenig Ahnung davon, was in der Stadt so abging. Meist hielt sie sich ja trotz allem in gewissen Bereichen auf, wenn sie nicht Daheim war.
“Uhhh außerdem – kannste deine Hörner eigentlich selbst wachsen lassen? Oder sind die einfach immer da?“ Sie verfolgte kein bestimmtes Ziel bei der Fragerei, nur einfach Einwürfe diverser Themen, um die Zeit tot zu schlagen. Nachdenklich strich sie über ihre Federn und zog mit einem leichten Ruck eine lange, weiße Feder heraus. “Meine Federn regenerieren schnell und zuverlässig. Aber ich glaub, würd ich nen Flügel verlieren, wär der auch weg.“, redete sie einfach weiter, während sie die Feder etwas durch die Finger gleiten ließ, ehe sie die auf den Tisch legte und die Dose leicht schwenkte.
Schließlich legte sie den Kopf in den Nacken und starrte in den Himmel. “Wenn diese Tage doch nur nicht alle so sterbenslangweilig wären.“Oktober 31, 2025 um 7:56 p.m. Uhr #909
SyannaSpielerOhh. Da war es.
“Hey! Ich bin KEIN Waschbär, is das klar!? Nenn mich nochmal so und ich lass dich hier allein!“, fuhr er sie mir einem drohenden Schritt nach vorne an und funkelte sie wütend an. Wieso waren die Leute nur immer alle so dermaßen Grenzdebil und kapierten nicht, dass er eben kein Waschbär war!? Zumal er gerade jetzt wirklich darauf aus war, jemandes Gesicht zu zerkratzen und mit dem Spruch war Natasha auf der Liste der Möglichkeiten weit nach oben gerutscht.
“Viele Rassen in der Galaxie sind dazu ausgelegt, ohne Schuhe rumzurennen, is also mehr n Zeichen, dass ihr Menschlein furchtbar weit hinterherhinkt!“ Technologie, Wissen und natürlich auch einfach ihre Evolution. Sie waren eben Schwach~ Daran lag es und nicht, weil Rocket eben kein Waschbär war.Ein Augenrollen folgte. “Und trotzdem würdest du dich mit Waffe besser fühlen.“, beantwortete er dann an ihrer Stelle seine zuvor gestellte Frage. Mochte ja sein, dass sie unter menschlichen Verhältnissen gefährlicher war als so manch anderer, aber darum ging es ja nicht, sondern einfach darum, dass man sich damit jetzt schlichtweg wohler fühlte. Rocket würde es gar nicht abstreiten, dass er sich mit ner Waffe jetzt besser fühlen würde. Aber klar, sollte Nat nur die Harte spielen.
Aber selbst wenn sie gefährlicher war, aktuell gab es nichts, was man mit Krallen oder sonst was bekämpfen könnte. Solange der Mais nicht plötzlich gefährlich wurde. Denn selbst der Blick übers endlos weite Feld zeigte nichts, was sie als Gefahr deuten könnten. Wenn man von der Gefahr mal absah, sich hier bis zum Ende aller Tage zu verlaufen.“Nein. Gar nix. Ich würd ja sagen, schau selbst nach, aber ich kann dich nich halten.“ Wieso das so war, konnte er nicht erklären. Nur eben das sagen, was er halt sah. Und das war halt leider echt nicht viel. Bis auf diese kleine, beleuchtete Ecke. “Schätze nich.“ Nein, sie würden wohl keine Wahl haben und dafür musste man sich eben in Bewegung setzen. Bewaffnet mit einer Kürbislaterne, deren Licht Rocket jetzt nicht gebraucht hätte, aber für Nat wohl ganz praktisch war, wanderten sie durchs Feld und natürlich musste die Frau etwas ansprechen, was Rocket versuchte zu verdrängen. “Dann lassen wir uns was einfallen. Irgendwo muss hier ja was sein, ich bin zig Gefängnissen entkommen, da wird mich doch kein dummes Feld festhalten können.“ Pfff, als ob. Niemals. Gut, die Ideen waren gerade noch kaum vorhanden und eher vage, aber Rocket vertraute darauf, dass ihm schon noch der passende Plan einfallen würde. “Außerdem muss ja jemand hinter dieser Sache stecken.“ Den würde man doch auch noch finden!
Sie mussten nur weiter. Stehen bleiben brachte in der Sache nichts.
“Es war eigentlich nicht weit und wir sollten die richtige Richtung haben…“, murmelte er, nur hatte er nicht das Gefühl, dem leuchtenden Ort wirklich näher zu kommen. Diese Gänge hatten zu viele Abzweigungen und Kurven und dann waren da immer wieder diese Geräusche! Rocket wollte sich auf diese gar nicht einlassen und versuchte sie zu ignorieren. “Wenn alles scheitert, gehen wir einfach zurück zu dem Punkt, wo wir auch den Zettel gefunden haben.“ Zurück zum Ausgangspunkt, ein neuen Versuch starten.
Doch das Feld schien auf die Worte reagieren zu wollen, eine Antwort zu geben.
Ein sehr deutliches Nein.
Auf dem Weg hinter ihnen fing die Erde an zu bröckeln und aufzubrechen und in wenigen Augenblicken wuchsen neue, dichte Maisstängel hervor, versperrten den Weg, den sie gekommen waren. “Was.“ Ohh, nein, das sah er jetzt ja mal so gar nicht ein.
Sofort versuchte Rocket ein paar der Stängel zur Seite zu schieben, den Weg wieder frei zu machen, aber weder ließen sie sich aus der Erde ziehen, noch gaben sie dem Gezerre anderweitig nach. Mittlerweile laut fluchend zog der Fellträger mit aller Kraft an einer der fest verwurzelten Stängel und wollte diese Niederlage so gar nicht hinnehmen.Oktober 29, 2025 um 11:24 p.m. Uhr #901
SyannaSpielerVöllig unbeeindruckt hielt Rocket dem ihm zugeworfenen Blick stand und besaß sogar noch die Arroganz das Kinn leicht zu heben, als wolle er ihr sagen, dass sie etwas auf seine Worte erwidern sollte, statt nur böse zu gucken.
Oh, er war gerade absolut auf eine Konfrontation aus. Ganz egal welcher Art.“Alles an der Sache hier is bescheuert.“, grollte er. Was war hieran bitte nicht bescheuert? Tja, was auch immer, Rocket war komplett bedient und machte sich bereit, dieses ganze Feld auseinanderzunehmen, um diese komische Hütte zu finden. “Und wie ich das kann.“ Nicht, dass er ein großer Freund davon war, ohne Plan loszurennen, aber ausnahmsweise stand er mal an einem Punkt, an dem er keinen Plan hatte. Er hatte nichts zur Hand, womit er sich den Weg freisprengen, wo er jemanden bedrohen könnte – gut, er könnte Nat bedrohen, aber es würde keine Lösung bringen – und etwas zur Kommunikation hatte er erst recht nicht! Denn leider hatte die Frau auch keine Waffe dabei. “Na immerhin hast du noch Socken, ich hab nich mal das.“, antwortete er absolut trocken und mit einem ernst in der Stimme, als würde er sonst Socken tragen. Dabei hatte er so Dinger nicht einmal in seinem Leben getragen. Nur schade, dass Natasha also auch nix bei such trug. “Flark.“ Unschön.
“Lady, ich bin bereit hier das nächstbeste Gesicht zu zerfleischen und wenn ich keine Waffe habe, nehm ich eben die Krallen.“ Ja, es würde sie prinzipiell hier im Feld nicht weiterbringen, aber es würde ihn in Sachen Frust und Aggressionen voran bringen. “Aber mal ehrlich – würdest du dich mit Waffe jetzt nicht besser fühlen?“ Also er ja schon.Aber im Endeffekt hatten sie nichts und hier rumstehen brachte sie auch nicht weiter. Also lief Rocket los, nur um von Natasha wieder aufgehalten zu werden und mit einem Knurren wich er zurück, brachte wieder Abstand zwischen sich und der Rothaarigen. “Auf gar keinen Fall!“, fauchte er, bevor er über den Plan nachdachte. In erster Linie ging es ihm nur darum, nicht angefasst zu werden, jegliche Nähe zu unterbinden und etwas die Angst, dass Natasha es ignorieren könnte.
Aber…sie hielt inne, behielt ihre Hände bei sich – was wohl auch das Beste war – und gab Rocket so etwas mehr Zeit die Worte zu überdenken. Fakt war – er mochte den Gedanken nicht. Natasha mochte zwar weitgehend in Ordnung sein, aber sie war nicht Groot. Oder sonst wer von den Guardians, bei denen Rocket noch Ja gesagt hätte. Aber andererseits…wäre es ne brauchbare Idee. Das Problem war nur, nur weil es logisch war, war Rocket deswegen nicht automatisch überzeugt sich hochheben zu lassen. Andersherum wäre es leider nicht möglich.
“Nein.“, war schließlich der Schluss, zu dem er kam. “Aber ich…uh – kletter auf deinen Rücken und…versuch so was zu sehen.“ Es mochte am Ende auf das Gleiche hinauskommen, aber für Rocket war es ein wesentlicher Unterschied, selbst zu Entscheiden, ob er auf Jemandes Rücken kletterte, oder wie ein dummes Tier einfach hochgehoben wurde.Er wartete, bis sich Nat einverstanden zeigte, ehe er vorsichtig auf ihren Rücken kletterte. Tatsächlich mochte er bei seinen Kameraden deutlich gröber vorgehen, aber Drax und Groot hatte mit seinen Krallen kein Problem. Quills Gejammer ignorierte er und…bei Gamora hatte er es einfach nie versucht. Ihre Antwort wäre mit Sicherheit ihr Schwert gewesen. Geschickt balancierte er auf ihren Schultern, streckte sich, um einen Blick über das Feld zu erhaschen nur…um gar nichts zu sehen. “Eh.“ Es war irritierend. Denn man sah einzig nur Feld. Keine Bäume, Berge, Häuser oder sonst etwas, was hoch genug war um das Feld zu überragen. Dabei sollte man eigentlich irgendwas sehen können. “Da is überhaupt nix. Nur diese Stängel. …wobei…da scheint noch ne Lichtquelle zu sein.“ Stimmt. Schwach, trotz der Dunkelheit, wo jedes Licht ein Leuchtfeuer sein mochte, war es nur schwer zu erkennen.
Kaum hatte er eine kleine Antwort gefunden, sprang er wieder von Nat runter. “Also dahin?“Oktober 28, 2025 um 2:06 p.m. Uhr #899
SyannaSpieler“Aha…“ Sie neigte den Kopf, überdachte die Worte, nickte schließlich. “Macht wohl Sinn. Mhh.“ Stimmt, da lag wohl ein Unterschied. Bezahlung nur unter Auftrag eines Jobs. Tja, Athalia hatte nie gearbeitet. Oder Dinge tun können, für die man aus Dankbarkeit etwas bekommen hatte. Wenn sie etwas gebraucht hatte, hatte sie ihren Bruder gefragt und der hatte sich dann drum gekümmert. Es war auch nicht so, als wäre sich Athalia zu fein gewesen, zu Arbeiten oder so. Sie…hatte nur nie die Chance bekommen. Aber dafür hatte sie jetzt ja mehr Chancen.
Womit bezahlte die fremde dann sonst wohl? Vermutlich mit Geld.“Nein.“, antwortete sie schlicht. “Wozu? Mein Bruder war Arzt, ich hab mehr von diesem Zeug Zuhause rumliegen, als vermutlich jede andere Apotheke aktuell.“ Thema Tabletten. Dank Elias hatte sie eine gut ausgestattete Hausapotheke. Mit manchen Sachen wusste sie was anzufangen, mit anderen wiederum nicht. Sie deutete kurz auf die Waffe. “Ich bevorzuge andere Waffen. Hast du ja gesehen.“ Also warum dann sowas mitnehmen? Es wäre nur unnützer Müll für sie und sie kannte kaum jemanden, der damit etwas anfangen könnte. Was…einfach an ihrer ohnehin dürftigen Auswahl an Bekannten lag. “Geld? Nah.“
Dann…nahm sie die Sachen aber doch an sich, ein schelmisches Grinsen auf ihren Lippen, als sie wieder zu der anderen Mutantin blickt.
“Aber…du hast Verwendung dafür, oder? Sicher hast du das. Sonst hättest du nicht gefragt und es hätte dir egal sein können. Mhhh, wie wäre es damit? Wir trinken zusammen das Bier, unterhalten uns ein bisschen nett und du kannst die ganzen Sachen mitnehmen. Wie klingt das? Ein Haufen Kleinkram für dich und etwas Zeitvertreib für mich.“
Ein kleiner Vorschlag. Aber am Ende würde Athalia die Sachen wohl auch ohne Unterhaltung liegen lassen und sie der Anderen überlassen.Oktober 28, 2025 um 12:27 p.m. Uhr #897
SyannaSpielerAthalia verzog das Gesicht. “Ein Bier is entbehrlich, aber kein simples Tuch, okay.“ Unmotiviert ging sie in die Hocke und wischte das Katana an der Hose des Mannes ab, der nun regungslos am Boden lag. Danach verschwand das Ding wieder in der Schwertscheide und Atahlia richtete sich wieder auf.
“Wo liegt hier der Unterschied zwischen Dank und Bezahlung? Du gibst etwas her, als Antwort auf diese Aktion hier. Aber ja, verkauf es nur, wenn du kein Interesse an einem gemeinsamen Trinken hast.“
Sie brauchte hier weder Dank, noch Bezahlung. Der Mann hatte einfach Pech gehabt, ihren Weg zu Kreuzen und die Mutantin hatte einfach Glück gehabt. Es hätte auch andersherum sein können. Aber das war es nicht und die Fremde könnte sich eben glücklich schätzen.So oder so – Athalia erkannte Ablehnung. Es war eh das, was ihr Jahrelang eingetrichtert wurde. “Ich hatte Langeweile und schlechte Laune. Jetzt nicht mehr. Dir passiert nichts. Wenn du gehen willst, geh einfach.“ Warum ein Problem aus etwas machen, was kein Problem sein sollte? Die Fremde war in eine unschöne Auseinandersetzung geraten, diese war nun vorbei. Warum sollte sie sich mit Athalia mehr befassen, als es eben notwendig war? Sie legte Wert auf sowas wie Bezahlung oder Dank, Athalia nicht. Sollte sie aus dem ungebrauchten Bier doch noch woanders einen Handel machen, ihr konnte es recht egal sein.
Athalia selbst…hatte keine Pläne, was sie noch tun sollte, also kniete sie sich neben den Toten und durchstöberte seine Taschen. Sie war nicht auf wertvolle Dinge aus, aber sie war neugierig, was der Typ so bei sich trug. Brieftasche, Schlüssel, Kleinkram. Patronen für die Schusswaffe, diverse gefaltete Zettel. Ein paar Blister irgendwelcher Tabletten, die Athalia achtlos neben sich fallen ließ und lieber weiter durch die Taschen stöberte.
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